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bfu-Forum Strassenverkehr

Kommen die Velos unter die Räder?

Die Schweiz ist Spitzenreiterin: In keinem OECD-Land starben 2016 bevölkerungsbezogen so wenige Menschen im Strassenverkehr wie hier. Ein Nachlassen der Bemühungen ist nicht angesagt. Ansonsten ist das vom ASTRA formulierte Ziel, die Opferzahlen im Strassenverkehr bis 2030 auf unter 100 Getötete und 2500 Schwerverletzte pro Jahr zu senken, nicht erreichbar.

Ein Blick in die aktuelle Unfallstatistik zeigt, dass der Sicherheit im Veloverkehr besondere Beachtung geschenkt werden muss: Während die schweren Personenschäden von PW-Insassen in den letzten zehn Jahren um die Hälfte zurückgingen, ist bei den Velofahrenden keine Reduktion festzustellen. Laut Verkehrsprognose 2040 des Bundes wird der Veloverkehr doppelt so stark zunehmen wie der motorisierte Individualverkehr. Die zunehmende Dichte und Heterogenität des Verkehrs machen es insbesondere in Dörfern und Städten zunehmend schwierig, unfallbedingte Verletzungen und Todesfälle zu verhindern. Sicherheitsmassnahmen dürfen deshalb nicht von der Verkehrsplanung abgekoppelte, isolierte Interventionen sein.

Das 20. bfu-Forum hat zum Ziel, die Sicherheit von Velofahrenden auf die Agenda der Entscheidungsträger zu setzen sowie wirksame, umsetzbare und in die Verkehrsplanung integrierte Massnahmen aufzuzeigen. Konkret soll geklärt werden, wie bewährte Ansätze wie Netzplanung, Geschwindigkeitsmanagement oder Sensibilisierung der Velo- wie auch Autofahrenden besser umgesetzt werden können.

Brigitte Buhmann, Direktorin der bfu, leitet das Forum ein. Danach zeigt der namhafte Spezialist Gert Jan Wijlhuizen vom niederländischen Institut für Strassensicherheitsforschung SWOV, wie in den Niederlanden die Sicherheit von Velofahrenden verbessert wurde. Im Anschluss erörtern Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, städtischen Behörden und Verkehrstechnik den Handlungsbedarf.

Das bfu-Forum richtet sich an Politikerinnen und Politiker, Behörden und Präventionsfachleute sowie anderweitig involvierte Expertinnen und Experten. Eine aktive Teilnahme an der Diskussion ist erwünscht.

Programm
(Referate auf Deutsch und Englisch , Simultanübersetzung auf Französisch, Deutsch und Englisch)

15.00 Uhr: Begrüssung
Brigitte Buhmann, Direktorin bfu

15.15 Uhr: Improving cyclist safety through scientific research
Gert Jan Wijlhuizen, SWOV, The Hague, The Netherlands

15.50 Uhr: Podiumsdiskussion
Leitung: Stefan Siegrist, Stv. Direktor bfu

Teilnehmende
Gert Jan Wijlhuizen, SWOV, The Hague, The Netherlands
Regula Rytz, Nationalrätin, Präsidentin Grüne Partei Schweiz
Thierry Burkart, Nationalrat, Mitglied der Verkehrskommission, Vizepräsident TCS
Stéphane Bolognini, Velodelegierter Stadt Lausanne
Brigitte Buhmann, Direktorin bfu
Patrick Eberling, Leiter Verkehrstechnik bfu

16.50 Uhr: Beantwortung von Fragen aus dem Plenum und Fazit

17.15 Uhr: Apéro

Methode

  • Input Referat
  • Podiumsdiskussion

    Dauer
    2 Stunden

    Teilnehmerzahl
    max. 250

    Kosten
    kostenlos

    Ort
    Kongress und Kursaal Bern AG
    Kornhausstrasse 3
    3000 Bern 22

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