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Skibindungseinstellung
Skibindungseinstellung

bfu-Skivignette

Auslösebindungen haben das Skifahren sicherer gemacht. Der normierte Auslösewert wird für jede Person ermittelt und hängt ab von Körpergrösse, Gewicht, Alter, Schuhsohlenlänge und Skifahrertyp. Bei korrekter Bindungseinstellung können Verletzungen an Unterschenkel, Fussgelenk und Knie verhindert werden. Die bfu-Skivignette bestätigt, dass die Skibindung von einer Fachperson aufgrund der indivi­duellen Angaben korrekt eingestellt und mit einem Prüfgerät kontrolliert wurde, und erinnert an den nächsten Termin für die Einstellung. Eine regelmässige Überprüfung der Skibindungseinstellung ist nicht vorgeschrieben, eine fehlende Skivignette hat deshalb keinen Einfluss auf Versicherungsleistungen.

Tipps

  • Lassen Sie Ihre Skibindung vor jeder Saison im Fachgeschäft einstellen.
  • Nehmen Sie Ihre Skischuhe für die Bindungskontrolle mit.
  • Geben Sie Ihre persönlichen Daten korrekt an (Grösse, Gewicht, Alter, Skifahrertyp).
  • Verlangen Sie die Quittung aus dem Bindungseinstell-Prüfgerät und die bfu-Skivignette.

 

Definition des Skifahrertyps

Die Art des Skifahrens wird in drei Typen eingeteilt. Wählen Sie den Typ, der am ehesten ihrem persönlichen Fahrstil entspricht, um die Skibindung optimal einzustellen.

Typ 1: Ich fahre an Hängen mit leichter bis mittlerer Neigung eher langsam und vorsichtig. Oder: Ich habe noch nicht viel Erfahrung im Skifahren und bin mir meiner Zuordnung nicht sicher.

  • Skifahrende, die sich selbst dem Typ 1 zuordnen, erhalten eine Auslöse-Einstellung, die unter dem Durchschnitt liegt. Der Vorteil ist eine leichte Auslösung bei einem Sturz, der Nachteil das höhere Risiko für eine Frühauslösung.

 

Typ 2:  Ich fahre an Hängen mit mittlerer Neigung kontrolliert mit einer angepassten mittleren Geschwindigkeit. Oder: Weder die Beschreibung von Typ 1 noch die von Typ 3 treffen auf mich immer bzw. vollständig zu.

 

Typ 3:  Ich fahre an steilen Hängen schnell und aggressiv.

  • Skifahrende, die sich dem Typ 3 zuordnen, erhalten eine Auslöse-Einstellung, die über dem Durch­schnitt liegt. Der Vorteil ist ein kleines Risiko einer Frühauslösung, der Nachteil die erschwerte Auslösung bei einem Sturz.

 

  • Bei Kindern, die weniger als 22 kg wiegen, soll auf die Einstellungen für Typ 3 verzichtet werden.

 

 

Zusätzlich kann zu jedem Typ eine etwas stärkere oder schwächere Einstellung gewählt werden. Der Sporthändler informiert Sie gerne über Vor- und Nachteile.

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https://bfu.ch/sites/authoring/de/Lists/Rechtsratgeber/DispForm.aspx?ID=21Muss ich zwingend die Skibindung einstellen lassen?
https://bfu.ch/sites/authoring/de/Lists/Rechtsratgeber/DispForm.aspx?ID=23Wer haftet, wenn ein Schneesportler andere Personen gefährdet, indem er eine Lawine auslöst?
https://bfu.ch/sites/authoring/de/Lists/Rechtsratgeber/DispForm.aspx?ID=22Ist die Skipiste bzw. Schneesportabfahrt ein rechtsfreier Raum? Relevanz der FIS-Regeln für Skifahrer und Snowboarder?

Ja